Die in Österreich anfallende Abwassermenge liegt derzeit bei etwa 300 Mio. m3/Jahr oder ca. 800.000 m3/d oder ca. 33.000 m3/Stunde oder ca. 9.260 m3/s.
Es ist dies eine Wassermenge, die einem großen Donauhochwasser-Spitzenabfluss in Wien entspricht.
Man kann sich vorstellen, dass die Qualität, mit der diese Abwässer in den Vorfluter (Flüsse, Bäche, Seen, Grundwasser) gelangen, auf Umwelt, Landschaft und Ökosysteme einen maßgeblichen Einfluss hat.
In Österreich sind wir in der glücklichen Lage, dass der Großteil der anfallenden Schutzwässer in biologischen Kläranlagen gereinigt wird, so dass die in die Vorfluter gelangenden Mengen an anthropogen verursachten Nähr- und Schmutzstoffen relativ gering sind.
Trotzdem gelangen noch riesige Mengen solcher Stoffe in die Vorfluter.
Phosphor ca. 300 to/Jahr
Stickstoffverbindungen ca. 6.000 to/Jahr
Biologisch relativ leicht abbaubare Stoffe können in den Kläranlagen zu einem großen Teil abgebaut und aus dem Wasser entfernt werden. Was in den Vorfluter gelangt sind daher vor allem die schwer abbaubaren organischen Substanzen, Schwermetalle und komplexe chemische Verbindungen wie Medikamentenrückstände, Hormone, Rückstände aus der chemischen Industrie etc.
Diese stellen weiterhin eine erhebliche Schmutzbelastung für die Vorfluter dar, so dass die Selbstreinigungskräfte unserer Oberflächengewässer häufig überfordert werden.
Betrachtet man diese Qualitätssituation der Oberflächengewässer und Grundwasserkörper global und längerfristig, so können wir leicht die Anforderung an die zukünftige Abwasserreinigung erkennen, die wie folgt zusammengefasst werden kann:
„Die beste Abwasserreinigung, die wir uns gerade noch leisten können ist anzustreben!“
Die heutigen noch leistbaren Möglichkeiten zur Verbesserung der Reinigungsleistung von Kläranlagen liegen vor allem im Bereich der Kläranlagen - Technik, wobei durch elektronische Optimierung des Anlagenbetriebs, EDV-unterstützte, beste Wartung, Erhaltung, Betreuung sowie penible Kontrollen und eine dritte Reinigungsstufe, bessere und gleichmäßigere Ablaufwerte erhalten werden können.
Wir alle sind es unserer Umwelt – als unserer Lebensgrundlage – schuldig, das Bestmögliche zu tun, um die Belastungen gering zu halten, so dass die biologische Selbstreinigung und biologische Regenerationsfähigkeit der Umwelt nicht überfordert wird.
Was Bevölkerungswachstum, Wohlstandsgesellschaft, Technik und Chemie an Schmutzwasser verursachen, kann auch durch Engagement von Menschen, die sich für die Umwelt einsetzen, Technik, Chemie und Biochemie auf ein naturverträgliches Maß reduziert werden.
Unsere Leistungen:
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Erstellung von Abwasserentsorgungskonzepten
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Variantenuntersuchungen mit Kosten/Nutzen-Analyse unter Einbeziehung ökologischer Bewertungen
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Behördliche Einreichprojekte und Kollaudierungen für
- Freispiegel-Kanalanlagen, Druckentwässerung, Vakuumkanalisation für Schmutz-, Misch- und Regenwasser, Pumpstationen, Abwasser-Mengenmessanlagen
- Kleinkläranlagen (Durchlauf-, SBR-, Tropfkörper-, Tauchtropfkörper-, ein- und zweistufige Pflanzenanlagen, Membrantechnologien) für Einzelobjekte, Weiler etc. Saisongastwirtschaften mit stark unterschiedlicher Belastung
- Industrieabwasserreinigungsanlagen, innerbetriebliche Reinigungsanlagne für Gewerbebetriebe etc. (Indirekteinleiter)
- Reinigungsanlagen für Deponiesickerwässer
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Detail- und Ausführungsplanung für alle oben angeführten Einreichprojekte
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Ausschreibung inkl. Prüfberichte und Vergabevorschläge für
- Erd- und Baumeisterarbeiten
- maschinelle Ausrüstung
- elektrische, mess- und regeltechnische Ausrüstung
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Förderabwicklung
- Fördereinreichungen
- Kollaudierungen
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Konstruktive und statische Bearbeitung der erforderlichen Bauteile
- statische Berechnungen
- Schalungspläne
- Bewehrungspläne
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Technische und kaufmännische Bauaufsicht
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Erstellung von digitalen Bestandsplänen aufgrund eigener Vermessung
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Erstellung und Aktualisierung von Kanalkatastern bis zu kompletten GIS-Lösungen
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Erstellung und Bearbeitung von Indirekteinleiterkatastern


