DI Trugina & Partner ZT-GmbH

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Versickerung und Dränagierung von Regenwasser

Dränagierungen

Dränagierungen zur Gewinnung von Ackerland gehören aufgrund des strikten Schutzes von Feuchtgebieten fast ausnahmslos der Vergangenheit an. Auch in Siedlungsgebieten gibt es nur noch selten einen Dränagierungsbedarf; meist zur Ableitung von Grundwasser bei extremen Grundwasserhochständen, um eine Vernässung von Kellern zu verhindern.

Versickerungsanlagen

Die Verwendung von Drän-Systemen zur Versickerung von anfallendem Oberflächenwasser (meist in Verbindung mit Rasenversickerungsmulden) ist derzeit vor allem in Ballungszentren, Einkaufszentren sowie Gewerbe- und Industriegebieten mit großen befestigten Park,- Manipulations- und Lagerflächen sehr weit verbreitet, weil die oft bestehenden schon älteren Kanalanlagen die anfallenden Wassermengen nicht mehr aufnehmen können, oder die Vorfluter - bei Starkregenereignissen - stark überlastet sind. Die Einleitung in den Grundwasserkörper ist meist nur über einen entsprechenden Boden- oder Aktivkohlefilter möglich.

Neben Schluckbrunnen bzw. Verbindungs- und Versickerungsdräns werden häufig Rasenversickerungsmulden errichtet, welche durch ihre Rückhaltewirkung auch bei Starkregenereignissen die Versickerung der gesamten Niederschlags- bzw. Abflussfracht ermöglichen. Die humusierten Mulden gewährleisten auch den Rückhalt von Schadstoffen (Asphaltabrieb, Kohlenwasserstoffe etc.) im Humuskörper, sodass der im Wasserrecht verankerten Forderung zur Reinhaltung der Gewässer - in diesem Falle des Grundwassers - Rechnung getragen wird.